Über meine schriftstellerische Arbeit und die im Folgenden genannten Aufgaben hinaus arbeite ich mit Ihnen gerne auch bei weiteren Tätigkeiten in den Feldern Literatur, Kultur und Publizistik zusammen. Ich bin vorwiegend im Rhein-Main-Gebiet und in Mittelhessen tätig, reise aber auch gerne.
Fragen Sie mich einfach an unter: info@daniel-schneider-lit.de (bitte beachten Sie jedoch den untenstehenden Hinweis zu DGS-Sprachunterricht)
Kurse zur Deutschen Gebärdensprache (DGS) und Gehörlosenkultur
Als CODA (Child of Deaf Adults) bin ich mit Gebärdensprache und an der Schnittstelle zwischen hörender und gehörloser Welt aufgewachsen. Gerne vermittele ich in Seminaren Einblicke in diese poetische Sprache und die Kultur der Gehörlosen, die sie hervorgebracht hat. Mein laufendes Kursangebot finden Sie unter "Aktuelles".
WICHTIGER HINWEIS ZU DGS-SPRACHUNTERRICHT: Bitte beachten Sie, dass für Neukunden nur noch Aufträge im literarisch-publizistischen Bereich (Lesungen, Lesungsmoderationen, literarische Übersetzungen, Schreib-Workshops o.Ä.) möglich sind. Im Bereich DGS-Lehre bin ich zurzeit ausgelastet und kann daher mit keinen zusätzlichen Bildungseinrichtungen mehr zusammenarbeiten. Leider kann ich auch keinen DGS-Privatunterricht erteilen. Aufgrund einer allgemeinen Knappheit an DGS-Dozierenden kann ich leider auch auf keine Kolleg*innen mit freien Kapazitäten verweisen. Ich bitte daher darum, von solchen Anfragen an mich abzusehen.
DGS-Begleitung und -Beratung bei künstlerischen oder publizistischen Projekten
Sie verwenden in Ihrem künstlerischen oder publizistischen Projekt (Elemente der) Gebärdensprache und hätten hierfür gerne von mir Unterstützung oder eine Einschätzung? Dann können Sie Ihr Projekt gerne mit mir besprechen. Durch mein CODA-Dasein bringe ich mehr als dreieinhalb Jahrzehnte Erfahrung im interkulturellen Miteinander von Gehörlosen und Hörenden mit, das ich als promovierter Literatur- und Kulturwissenschaftler zudem gewinnbringend einordnen und analysieren kann. Als freier Autor habe ich zudem auch einen kreativen Zugang zur DGS. Bisher habe ich etwa, unterstützt von Aktion Mensch, Lesungen für Kinder und Erwachsene mit DGS begleitet, etwa im Literarischen Zentrum Gießen, bei den Rüsselsheimer Lesewochen oder auf der Frankfurter Buchmesse. Zudem berate ich einen deutschen Fernsehsender bei der DGS-Verdolmetschung seines Programms.
Für meine DGS-Beratung wird für jede angefangene Viertelstunde ein Honorar von 30 Euro fällig, bei längeren Terminen kostet ab der 31. Minute jede weitere angefangene Viertelstunde 20 Euro. Bei schriftlichen Einordnungen berechne ich die Arbeitszeit nach demselben Kostenschema. Bitte beachten Sie: Das Honorar versteht sich i.d.R. zzgl. 19 % Umsatzsteuer. (Beispiel: Für ein 45-minütiges Beratungsgespräch fallen 95,20 Euro inkl. Umsatzsteuer an.)
Auf Wunsch sind auch persönliche Treffen möglich. Ich bitte um Ihr Verständnis, dass hierfür zusätzlich zum Honorar Reisekosten anfallen.
Fragen zu den Gebühren? Dann hilft Ihnen vielleicht das untenstehende FAQ weiter.
FAQ zu DGS-Beratungskosten:
Warum muss ich für die Beratungsleistung Geld bezahlen?
Wie die allermeisten Menschen in Deutschland bestreite ich meinen Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit. Als Freiberufler heißt das konkret: Wenn ich keine Rechnungen stelle, habe ich kein Geld für meinen Lebensunterhalt, kein Geld für meine Krankenversicherung, kein Geld für meine Altersvorsorge etc.
Aber es ist doch nur eine kurze, einmalige Frage. Können Sie das nicht eben 'einfach mal so' machen?
Leider nicht, dafür erreichen mich zu viele solcher 'kurzen, einmaligen' Fragen. Und bei anderen Dienstleistungen - etwa im Handwerk oder bei der Steuerberatung - würden Sie ja ehrlicherweise auch keine Gratis-Leistungen erwarten, bloß weil Sie sie nur einmal buchen.
Wie kommen die Preise zustande?
Die Preise sind an den Stundensatz von Gebärdensprach-Dolmetschenden angelehnt.
Sind die Preise verhandelbar?
Leider nicht.
Kann ich Sie trotzdem fragen, ob Sie mein Anliegen für weniger oder gar kein Geld bearbeiten?
Bitte nicht.
Aber es ist doch für eine gute Sache...
Das hoffe ich - für schlechte Sachen arbeite ich grundsätzlich nicht. Im Ernst: Ich bitte um Ihr Verständnis, dass meine Kapazitäten für ehrenamtliche Arbeit derzeit ausgeschöpft sind, ich als CODA ohnehin seit jeher viel unentgeltliche Inklusionsarbeit leiste und ich Ihr Anliegen daher nur gegen die obengenannte Bezahlung bearbeiten kann.
Sie sind bei uns in einem anderen Bereich tätig und werden dafür bezahlt. Dann können Sie das doch jetzt unentgeltlich machen?
Leider nicht. (Auch hier hilft vielleicht ein Blick in einen alltäglicheren Bereich als DGS-Beratung: Würden Sie im Supermarkt fragen, ob Sie das Obst umsonst bekommen, weil Sie ja auch Ihre Wasserkästen dort kaufen?)
Ich brauche dringend Ihre Hilfe, kann Sie aber wirklich (!) nicht bezahlen.
Sie können bei verschiedenen Stellen - z.B. Aktion Mensch oder Ihrem jeweiligen Versorgungsamt - Anträge auf Kostenübernahme für der Inklusion dienende Leistungen stellen. Sollten Sie sich als bedürftige Privatperson (!) hierzu außerstande sehen, bitte ich um eine kurze Darlegung Ihrer Notlage; dann finden wir sicherlich eine Lösung.
